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Ein Hochbeet für Haus Christopherus, Ludwigshafen

  • Wie sah das Projekt am Freiwilligentag 2010 aus?

    Bei unserem Freiwilligentag wurde ein Tischbeet aufgebaut, um den Bewohnern das Leben in der freien Natur wieder näher zu bringen. Das Aufbauen übernahmen die freiwilligen Helfer. Später wurde es dann zusammen mit den Bewohnern bepflanzt. Das Tischbeet ist so konzipiert, dass auch Bewohner, die im Rollstuhl sitzen, daran arbeiten können.

     

    Desweiteren halfen die Freiwilligen beim Gestalten und Säubern der Gartenanlage. Auch hierbei wurden die Bewohner soweit wie möglich einbezogen. Manche halfen mit, andere schauten zu und unterhielten sich mit den Freiwilligen.

     

  • Welche Möglichkeiten wurden genutzt, um Freiwillige für das Projekt zu gewinnen?

    Unsere Pfarrerin machte Werbung für uns, worauf sich einige Helfer meldeten. Über den Bewerbungsbogen im Internet konnten wir ebenfalls viele Freiwillige gewinnen. Einige von ihnen arbeiteten bei der Stadt und stellten ihre Arbeitskraft zu Verfügung. Auch Angehörige von Bewohnern konnten wir für das Projekt begeistern.

  • Welche Vorbereitungen mussten vor dem Freiwilligentag 2010 getroffen werden?

    Wir bestellten das Tischbeet und alles was man zum bepflanzen benötigte. Desweiteren mussten Gartengeräte und Gartenhandschuh besorgt werden. Einige Freiwillige brachten auch ihre eigenen Utensilien mit.

  • Wie sah der Ablauf der Aktion aus?

    Wir begrüßten die Freiwilligen bei uns im Haus und verteilten die blauen T-Shirts. Dann zeigten wir ihnen unsere Einrichtung und stellten unseren Tagesablauf vor. Da es an diesem Tag sehr heiß war, standen überall Getränke für sie bereit. 

     

    Gegen 12:30 Uhr sind wir alle gemeinsam zum Mittagessen in die Cafeteria gegangen. Am Nachmittag  haben unsere Ehrenamtlichen und Bewohner für die Freiwilligen Waffeln gebacken. Wir saßen gemeinsam bei strahlendem Sonnenschein im Garten, unterhielten uns und ließen uns die Waffeln schmecken. Die Bewohner haben den Besuch der Freiwilligen sichtlich genossen und suchten auch immer den Kontakt zu ihnen.

  • Wie lief die Zusammenarbeit mit den freiwilligen Helfern am Freiwilligentag?

    Die Zusammenarbeit mit den Helfern verlief problemlos. Sie  hatten keine Schwierigkeiten im Umgang mit den Bewohnern. Einige Senioren, die im  Rollstuhl saßen und deshalb nicht aktiv bei der Gartenarbeit helfen konnten, gaben lustige  Kommentare und Anregungen an die Helfer weiter. Während des ganzen Tages herrschte eine sehr entspannte und lustige Stimmung.

  • Was war der eindrucksvollste Moment?

    Besonders schön waren die Momente, in denen die Bewohner und Helfer zusammen gearbeitet oder sich unterhalten haben. Auch unsere dementiell erkrankten Bewohner wurden integriert und die Helfer hatten keine Berührungs-ängste. Eine Bewohnerin beobachtete das Geschehen aus ihrem Fenster und bedankte sich bei den Helfern mit einer Schachtel Kekse, die sie aus ihrem Fernster warf.

  • Was der Freiwilligentag 2010 der Einrichtung gebracht?

    Wir haben ein wunderschönes Tischbeet und einen von Unkraut befreiten Garten. Unser Leseraum hat neue Regale erhalten und wird von den Bewohnern sehr rege genutzt. Alles in allem war es für die Helfer und die Bewohner ein sehr schöner Tag und wir hoffen, dass wir beim nächsten Freiwilligentag wieder mit dabei sind!